Der Gutsherr Barnabas Collins (Johnny Depp) wird Mitte des 17. Jahrhunderts von der Hexe Angelique (Eva Green) in einen Vampir verwandelt und in einen Sarg gesperrt. 200 Jahre später gelingt ihm durch einen Zufall die Flucht und er findet sich in den 70er-Jahren wieder, was ihn völlig überfordert. Er findet die Nachkommen seiner Familie und versucht sich in deren Haushalt zurechtzufinden. Familie Collins, die chronisch überschuldet ist, kämpft um das Überleben. Glücklicherweise hatte Barnabas vor seiner Verwandlung aber noch Gold in einem Geheimgang seines Hauses deponiert. Mit neuen finanziellen Mitteln versuchen Barnabas und seine Verwandten den Familienbetrieb zu retten und Angelique ein für alle mal zu besiegen.

Die Stärke des Films von Regisseur Tim Burton ist definitiv die Handlung. Die Geschichte ist durchgehend spannend. Leider wurden die besten Gags schon im Trailer verwendet, die restlichen Szenen sind eigentlich eher ernst, was schade ist. Die Grundhandlung „Vampir in den 70er Jahren“ hätte da durchaus mehr Witz hergegeben. Außerdem gibt es gerade gegen Ende des Films große „Logiklöcher“.

Positiv zu erwähnen sind auch die Special Effects. Besonders im Bezug auf Angelique wurde hier ganze Arbeit geleistet. Johnny Depp sieht man die Spielfreude an. (um ehrlich zu sein, ist man ja gar nichts anderes mehr von ihm gewohnt) Eva Green ist eine würdige Gegnerin und wirbelt die Collins-Familie ordentlich durcheinander. Michelle Pfeifer gibt glaubhaft das Familienoberhaupt. Helena Bonham Carters Figur, die ständig betrunkene Dr. Hoffmann, bleibt hinter den anderen Familienmitgliedern weit zurück. Aber einzig und allein Johnny Lee Miller ist derart farblos, dass es einen nicht stört, dass er im Laufe des Filmes verschwindet.

Alles in allem bleibt der Film eher mittelmäßig. Da wäre mehr drin gewesen. (3/6)

Hier gibt’s den Trailer zum Film.

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