Das Filmdebüt von Regisseur Jan Ole Gerster handelt von Niko Fischer (Tom Schilling), der vor zwei Jahren sein Jura-Studium abgebrochen hat und seitdem auf Kosten seines Vaters lebt. Nachdem ihm sein Vater die Unterstützung aufkündigt, streift er ziellos durch die Straßen von Berlin und trifft allerlei kuriose Personen.

Dieser Film macht unglaublich Spaß. Es ist recht ungewöhnlich, heutzutage einen Film in schwarz-weiß zu drehen, allerdings passt es perfekt zur Ziellosigkeit der Hauptfigur. Tom Schilling spielt Niko sehr oft als passiven Beobachter, schon fast als unbeteiligte Figur, die von den Geschehnissen um ihn herum überrannt wird. Gleichzeitig schafft er es aber, glaubhaft eine Hauptfigur zu schaffen, mit der man sich identifizieren kann.

Der Film nimmt sich die Zeit und setzt gezielt Pointen. Allerdings gibt es hier und da auch kleinere Durststrecken, in denen die Spannung abfällt. Als Zuschauer lechzt man förmlich nach dem nächsten Gag und manchmal scheint es eine halbe Ewigkeit zu dauern, bis der nächste Brüller kommt.

Gelungenes Debüt mit einem starken Tom Schilling (5/6)

Hier geht’s zum Trailer.

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