Ryan Bingham (George Clooney) feuert von Berufs wegen Menschen. Deshalb verbringt er die meiste Zeit des Jahres in der Luft und fliegt von Ort zu Ort um den dortigen Arbeitgebern die lästigen Kündigungsgespräche abzunehmen. Plötzlich taucht aber die übermotivierte Kollegin Natalie Keener (Anna Kendrick), die lieber die Leute per Videochats kündigen möchte. Binghams Chef Craig Gregory (Jason Bateman) ist begeistert über die möglichen Kosteneinsparungen. Bingham selber sieht hingegen seinen auf Privilegien an Flughäfen und in Luxushotels ausgerichteten Lebensstil in Gefahr. Gregory befiehlt darum kurzerhand, dass Bingham die Neue auf seine Geschäftsreisen mitnimmt und sie in sein Metier einführt.

Wenn es einen Film gibt, in dem George Clooney zeigt, was er drauf hat, dann ist es „Up in the air„. Sein Charakter Ryan Bingham macht im Film eine Entwicklung durch. Aus einer One-man-show wird er auf Anordnung von oben zum Teamplayer „degradiert“, als er die aufstrebende junge Natalie Keener einlernen soll. Der ganze Film hat eine gewisse Magie. Am Cast kann man definitiv nicht meckern. Einen hohen Anspruch hat der Film nicht, aber zum Nachdenken bringt er einen schon: Man weiß nicht, soll man nun Mitleid mit dem vielreisenden Bingham haben oder sollte man ihn eher verachten, weil er Leute feuert und sich offenbar nichts Besseres vorstellen kann.

Fazit: Ein wunderbarer Film zum „Entschleunigen“, egal ob in der Luft oder auf festem Boden, mit einem überzeugenden Cast. (5/6)

Trailer zum Film

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