Nachdem die Erde kontaminiert wurde, leben die Menschen in einer unterirdischen Einrichtung. Diese Insel ist das letzte Fleckchen Erde, das noch bewohnbar ist und regelmässig wird eine Lotterie veranstaltet, deren Gewinner eben auf dieser Insel leben kann. Lincoln Six-Echo (Ewan McGregor) ist einer dieser Menschen. Er hat er in letzter Zeit Albträume, in denen er scheinbar in seinen Erinnerungen schwelgt und dann plötzlich von wildfremden Leuten unter Wasser gedrückt wird. Der Psychologe und Leiter dieses Komplexes, Dr. Merrick (Sean Bean) soll sich nun dieses Problems annehmen. Ebenso beginnt Lincoln sein Dasein zu hinterfragen. Seine beste Freundin ist Jordan Two-Delta (Scarlett Johansson). Jordan gewinnt die Lotterie und darf somit auf die Insel. Und während sie sich freut und Vorbereitungen trifft, findet Lincoln-Six-Echo heraus, dass es die Insel gar nicht gibt.

Die Insel“  hätte ein Actionmovie mit politischer Note werden können. Aber Regisseur Michael Bay scheint es nicht um Organhandel und das moralische Dilemma des Klonens zu gehen. Er setzt auf Special Effects und Explosionen, was seit jeher sein Markenzeichen ist. Deshalb hangeln sich McGregor und Johansson auch auf Gerüste und fahrende LKWs und genau das wirkt teilweise recht unglaubwürdig. McGregor und Johansson machen ihre Sache gut. Ganz besonders die Szene in der Lincoln-Six-Echo auf seine menschliche Vorlage trifft, ist den Film aber wirklich wert. Der Bösewicht vom Dienst Sean Bean ist überzeugend und teilweise auch furchteinflößend gut.

Da wäre mehr drin gewesen… (4.5/6)

Hier geht’s zum Trailer.

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