Reisejournalistin und Autorin Liz Gilbert (Julia Roberts) führt ein Leben, um das sie viele beneiden würden: Traumjob, Traummann, Traumfreunde, Traumfigur. Doch eines Tages wird ihr klar, dass sie und Ehemann Steven (Billy Crudup) sich auseinandergelebt haben. Liz reicht die Scheidung ein und fängt an, über sich nachzudenken. Mit ihrem wesentlich jüngeren Freund David (James Franco) scheint es zunächst gut zu laufen, aber nach und nach erkennt sie, dass sie noch nie richtig für sich gelebt hat. Liz nimmt sich vor, an ihrer Lebensweise und ihrem Wesen etwas zu verändern, bevor es zu spät ist. Dafür nimmt sich die New Yorkerin eine einjährige Auszeit, die sie nach Italien, Indien und Bali führt.

© Sony Pictures Home Entertainment
© Sony Pictures Home Entertainment

Leider ist Eat pray love nur ein Reisefilm für NewYork, Italien, Bali und Indien. Die Landschafts- und Städteaufnahmen sind wirklich schön. Die Story wird durch langweilige Rückblenden künstlich in die Länge gezogen. Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der echten Elizabeth Gilbert und wird in weiten Teilen durch ein Voice-over erzählt, womit es sich der Film zu einfach macht. Da kann auch eine halbwegs überzeugende Julia Roberts nicht mehr viel machen. Die Frage ist: Ist es das Geld für das Kinoticket oder die DVD wirklich wert, dass man Julia Robert beim Essen, Beten und Lieben zusieht? Dann doch lieber das Buch kaufen.

Schöne Bilder als Anregung für den nächsten Urlaub, aber mehr auch nicht. (1/6)

Hier geht’s zum Trailer.

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