Der Wissenschaftler Will Rodman (James Franco) arbeitet seit Jahren an einem Heilmittel gegen Alzheimer. Als bei einer Präsentation eine für Testzwecke eingesetzte Schimpansendame Amok läuft, wird der Firma der Geldhahn zugedreht, und die restlichen Schimpansen werden eingeschläfert. Will findet in ihrem Käfig ein Schimpansenbaby, tauft es Ceasar (Andy Serkis) und nimmt es mit nach Hause. Bald darauf wird ihm klar, dass das Heilmittel bereits in den Genen des Jungtieres existiert. Will testet das Heilmittel an seinem Vater Charles (John Lithgow) – mit erstaunlichen Ergebnissen. Kurz darauf trifft er auf die Tierärztin Caroline (Freida Pinto), die nicht nur von Ceasars Intelligenz beeindruckt zu sein scheint. Während Ceasar zu einem erwachsenen Schimpansen heranwächst, entwickelt sich zwischen Caroline und Will eine Liebesbeziehung. Als Ceasar Charles vor einem Nachbar beschützen möchte und diesen angreift, sieht Will ein, dass Ceasar besser in einem Tiergehege aufgehoben ist. Doch Ceasar kommt mit dem Leben unter Seinesgleichen nicht zurecht und plant die Rebellion.

Regisseur Rupert Wyatt legt starken Fokus auf die Geschichte, obwohl es durchaus auch einige Actionszenen gibt. Der Film wird in einem angemessenen, aber flotten Thema erzählt. Vereinzelte Logiklöcher werden durch eine interessante Kameraführung, die neue Perspektiven zeigt, wieder wettgemacht. Die Special Effects sind beeindruckend, allerdings kann man gerade zu Beginn des Films, als sowohl echte als auch animierte Affen zu sehen sind, beide Gruppen einwandfrei zu unterscheiden. Im Verlauf des Films nimmt man die animierten Affen aber immer mehr ernst. „Gollum“-Darsteller Andy Serkis zeigt mal wieder, was dank Motion-Capture-Verfahren alles möglich ist. Auch Tierpfleger und Harry Potter-Fiesling Tom Felton gibt hier eine überzeugende Leistung ab. Erstaunlicherweise bleiben ausgerechnet die Hauptdarsteller etwas schwach. James Franco hat durchaus seine hellen Momente, aber die Liebesbeziehung zu Freida Pinto wirkt manchmal arg gekünstelt.

Ein abschließendes Wort noch zum Ende des Films: Prevolution schließt nicht nahtlos an die Planet der Affen-Filme an, d. h. er erklärt nicht, wie die Affen zu ihrem eigenen Planeten kamen. Gelegenheit dazu wird eine Fortsetzung bieten, die 2014 unter der Regie von Matt Reeves in die Kinos kommen soll.

Nicht schlecht, macht Lust auf die Fortsetzung (4.5/6)

Hier gibt’s zum Trailer.

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