Danny Ocean (George Clooney) verlässt nach drei Jahren Haft den Knast und hat auch schon einen Plan für den nächsten Coup. Danny macht sich sofort auf die Suche nach Leuten, die er für sein Vorhaben braucht. Er beginnt mit seinem engsten Vertrauten: Rusty Ryan (Brad Pitt). Ihm gibt er einen kurzen Überblick des gesamten Vorhabens und weiht seinen Freund und Helfer in eines der unmöglichsten Vorhaben ein: Ocean will in einer Nacht drei Casinos in Las Vegas ausrauben und rechnet dabei mit einer Beute von ca. 150 Mio. $! Zu zweit begeben sie sich dann zu Reuben Tishkoff (Elliot Gould), ehemaliger Hotel-King von Vegas. Dieser bemerkt sofort, dass all die drei betroffenen Casinos ein und der selben Person gehören: Terry Benedict (Andy Garcia), welcher ihn aus dem Geschäft gedrängt hat. Auch dass die Freundin von Benedict, Tess (Julia Roberts) Danny’s Ex ist, scheint kein Zufall zu sein. Doch Reuben ist dabei und seine Aufgabe besteht darin, die nötigen Gelder für den ganzen Coup bereitzustellen und nicht zuletzt auch Rache zu nehmen.

Steven Soderbergh legt den Film Frankie und seine Spießgesellen (1960) mit Frank Sinatra und Dean Martin neu auf. Als deren Pendants im 21. Jahrhunderts hat sich Soderbergh George Clooney und Brad Pitt ausgeguckt, die fantastisch harmonieren. Mit diesen beiden Sympathieträgern folgt man der Handlung vorbehaltlos und verbrüdert sich mit der elfköpfigen Truppe, die in Andy Garcia einen fantastischen Gegenspieler und Bösewicht gefunden haben. Die Musik von David Holmes unterstreicht die Casinoatmosphäre. Natürlich kann man darüber streiten, wie realistisch der Raub ist, aber das ist nicht der Punkt. Ocean’s Eleven will Spaß machen, unterhalten und eine gute Geschichte liefern. Und das schafft dieser Film. Nicht nur durch das amüsante Drehbuch von Ted Griffin.

Starkino mit toller Story (6/6)

Trailer zum Film

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