Um das Leben ihrer Schwester Petunia (Kennedy Hermansen) zu retten, meldet sich Kantmiss Evershot (Maiara Walsh) freiwillig für die jährlichen „Verhungerspiele“. In der Kampfarena, aus der jeweils nur eine Person lebendig herauskommt, muss sich Kantmiss gegen Konkurrenten wie die Expendables und die Avengers durchsetzen.

Dass die Pute von Panem kein Arthouse-Kino ist, wird einem bereits durch das grauenhafte Wortspiel im Titel klar. Die Regisseure Jason Friedberg und Aaron Seltzer, die für „Highlights“ der Filmgeschichte wie Beilight – Biss zum Abendbrot und Meine Frau, die Spartaner und ich verantwortlich sind, verwursten in ihrer Tribute von Panem-Parodie alles was derzeit angesagt ist: Sänger wie Psy, Taylor Swift und LMFAO, Apps wie „Angry Birds“ und „Fruit Ninja“ und zahlreiche Filme wie Harry Potter, Avatar und der Hobbit. Allerdings werden diese einfach willkürlich in die Handlung eingebaut und ergeben häufig keinen Sinn. Die Figuren stehen in keinerlei Beziehung zueinander, sie wirken genauso im Film platziert wie die Figuren in der Arena. Zudem ist das Makeup auffällig schlecht und insgesamt wirken die Effekte extrem gekünstelt. Die Witze sind platt und selten wirklich komisch. Bei dem vorherrschenden Jackass-Fäkalhumor bekommen alle Männer auf die Eier und Frauen werden häufig nur auf die Brüste reduziert. Die Liste weiterer Verfehlungen ist lang. Abkürzend ist zu sagen: Das ist eine Parodie, die die Welt nicht braucht!

Schlecht, einfach nur schlecht (0.5/6)

Trailer zum Film

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